Die Pinion Getriebetechnik funktioniert auf Basis eines Stirnradgetriebes mit zwei nacheinander geschalteten Teilgetrieben. Aus der Kombination der beiden Teilgetriebe mit ihren unterschiedlichen Radpaaren werden die einzelnen Gänge abgeleitet.

Diese sind in gleichmäßige und, je nach Getriebetyp, für den jeweiligen Einsatzbereich in ergonomisch sinnvolle Schaltschritte abgestuft. Gangüberschneidungen gibt es bei Pinion nicht. Auch schlechte Wirkungsgrade oder einen erhöhten Kettenverschleiß kennt die Pinion Getriebetechnik nicht. Darüber hinaus erreichen wir Übersetzungsbandbreiten von mehr als 630%, so dass Sie für jede Situation den perfekten Gang wählen können.

Alle Gänge lassen sich der Reihe nach einzeln oder in beliebigen Gangsprüngen durchschalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Fahrrad rollt oder steht. Bei gewöhnlichen Nabenschaltungen steht meist eine größere Anzahl von Bauteilen im Krafteingriff. Bei Pinion hingegen findet die Kraftübertragung nur über jeweils zwei Zahnradpaare statt. Diese technische Besonderheit sorgt in jedem Gang für ein gleichbleibend direktes und verlustfreies Fahrgefühl.

GESCHLOSSENE EINHEIT

Dichtungen zwischen den Gehäuse-bauteilen gewährleisten dauerhaft, dass Wasser, Schmutz und Reinigung dem Getriebe nichts anhaben können.

KETTE ODER ZAHNRIEMEN

Je nach Einsatzzweck stehen verschiedene Kettenradgrößen aus Stahl oder Aluminium zur Verfügung. Innovative Riemenantriebe sind möglich.

ALLES DICHT!

Das kombinierte Dichtsystem aus einem einfachen Labyrinth und dem Wellen-dichtring garantieren 100% Schutz im Bereich der Antriebswellen.

AUFBAU

Die Abbildung zeigt den inneren Aufbau eines
P1.18 Getriebes. Das Gesamtgetriebe besteht aus
2 nacheinander geschalteten Teilgetrieben mit 6x3 Gängen. Die Multiplikation ergibt die 18 Gänge.

1. TEILGETRIEBE

Erstes, fein abgestuftes Teilgetriebe mit 6 Gängen. Dieses Teilgetriebe ist verantwortlich für die feine Gang-Abstufung der Schaltung.

2. TEILGETRIEBE

Das zweite Teilgetriebe multipliziert ohne Über-schneidungen die Gänge des ersten Teilgetriebes und sorgt für die Übersetzungs-bandbreite der Schaltung.

EINGANGSWELLE

Hier wird die Kraft ins Getriebe geleitet. Die Antriebszahnräder des ersten Teilgetriebes sind fest mit der Eingangswelle verbunden.

HERZSTÜCK

Auf der oberen Welle findet die Schaltung der einzelnen Gänge statt. Jeweils ein Zahnrad in jedem Teilgetriebe überträgt die Kraft, indem es mit einer Schaltklinke mit der Schaltwelle verbunden ist.

ABTRIEBSWELLE

Sie ist als Hohlwelle mittels Nadelkränzen
auf der Eingangswelle gelagert. Sie überträgt die übersetzte Tretkraft auf das Kettenrad bzw. Riemenscheibe.

EINGELEGTER GANG

Hier ist der 7. Gang eingelegt. Markiert sind die Radpaare der beiden Teilgetriebe, die die Kraft übertragen. Alle anderen Zahnräder laufen frei und ohne Last mit.

Über die Schaltwelle fließt die Kraft in das zweite Teilgetriebe und wird auf ein Zahnrad der Abtriebswelle übersetzt.

KRAFTFLUSS

Jedes Zahnrad auf der Schaltwelle hat eine Innenverzahnung, in die eine Schaltklinke einrasten und so den Gang einlegen kann. Die Schaltwelle überträgt die Kraft vom eingelegten Gang des ersten Teilgetriebes zum eingelegten Gang des zweiten Teilgetriebes.

BLITZSCHNELLES SCHALTEN

Im Summationsgetriebe wird die Drehbewegung am Schaltgriff direkt auf die Nockenwelle im Getriebe übertragen. Diese steuert dann die Schaltklinken an.

UMSCHALTEN

Durch eine Drehung der

Nockenwelle wird jeweils die

nächste Schaltklinke betätigt und

ein neuer Gang ist eingelegt.

HALTBAR

Extra große und im Ölbad laufende Kugellager gewährleisten ein dauerfestes Tretlager.