3 Profi-Tipps für Bikepacking

WAS NEHME ICH MIT ZUM BIKEPACKING UND WAS LASSE ICH LIEBER ZUHAUSE?

Das Atlas Mountain Race führt in 1.200 Kilometern und 20.000 Höhenmetern durch den Hohen Atlas in Marokko. Das Konzept dieser Rennen ist, dass man komplett selbstversorgt navigieren muss. Es gibt keine Versorgungsstationen und keinen Besenwagen. Auch die Pausenzeiten sind nicht vorgegeben. Jeder schläft wann und wo er möchte. Ein Schlafsack gehört also ebenso ins Gepäck wie eine Isomatte und Kochgeschirr, oder? Abenteurer und Bikepacking-Spezialist Kilian Reil verrät, was er in seine Taschen packt!

 

1. Don´t bring a tent!

Mit Schlafsack und Isomatte und zur Not einer Rettungsdecke lässt sich so gut wie überall ein schönes Nachtlager einrichten. Unter Bäumen, an Scheunen, Bushaltestellen oder einfach auch nur an einer Wand lässt sich immer ein gutes Bett finden. Mit etwas Übung und Kreativität sieht man schon vom Rad aus, was sich gut eignet.


2. Less is more!

Wer viel mitnimmt muss viel tragen. Erstaunlicherweise braucht es sehr wenig, um für ein paar Tage lang zu einem Microadventure aufzubrechen. Wasser und Lebensmittel findet man in fast jedem kleinen Dorf. Im Sommer kann man ein paar Kirschen zum Nachtisch stibitzen und mit der Powerbank braucht es auch keine Steckdosen. Ist es im Schlafsack nachts trotzdem kalt, dann einfach die Klamotten mit in den Schlafsack nehmen, aber nicht anziehen. Der Schlafsack wärmt am besten, wenn man wenig an hat. Die zusätzliche Kleidung erhöht dann die Bauschkraft.


3. Getting lost is not a waste of time!

Umweg hin oder her, oft liegen die schönsten Orte nicht an der Hauptstraße. Mit ein wenig Planung und guten Karten findet man oft sehr schöne Plätze, die abseits der ausgetretenen Pfade liegen. Wer dann noch das Frühstück nicht vergessen hat, kann dort auch sein Lager aufschlagen. Frühs und Abends ist die Stimmung meistens noch schöner als tagsüber.


„Zu dem minimalistischen Set-Up passt ein Rad, das möglichst wenig Angriffsfläche für technische Defekte bietet. Für mich war klar, dass ich das Rennen mit meinem „Sibirien“-Rad fahren werde. Es hat mich schon verlässlich durch Jakutien und Indonesien begleitet.“ – Kilian Reil.
Lest hier die ganze Story über das Atlas Mountain Race.

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