Cycling North - Von Feuerland nach Alaska

 

Im Januar 2016 brach Kamran Ali zur “Tour seines Lebens” auf. Diese führt ihn auf etwa 25.000 Kilometern von Usuhuaia im Süden Feuerlands nach Alaska, wohlgemerkt auf dem Fahrrad. Für die Verwirklichung seines Traums hat der sympathische Nürnberger mit pakistanischen Wurzeln seinen Job als IT-Spezialist an den Nagel gehängt und lebt seither seinen Traum unterwegs zu sein.

Kamran startet seine Tour im tiefsten Süden Feuerlands (Argentinien) mit dem Ziel in Alaska anzukommen. Seine Reise führt ihn durch verschiedene Klimazonen, über steile Pässe, entlang an Küstenstraßen, Wüsten und durch Dschungelgebiete.

WELCHES IST DIE RICHTIGE AUSRÜSTUNG FÜR SO EINE TOUR?

Kamran entscheidet sich für das Trekkingbike Stevens P18 Lite mit Pinion P1.18 Getriebe und Gates Zahnriemen. An Equipment kommt bei einer Tour wie dieser einiges zusammen: Das Fahrrad wiegt voll beladen mit Bekleidung, Zelt, Schlafsack, Koch-Equipment, Ersatzteilen, Reparatur-Set und Fotoausrüstung an die 40 Kilogramm. Je nach Etappe kommen bis zu 10 Litern Trinkwasser hinzu. Zudem ist nicht sicher, wann die nächste Einkaufsmöglichkeit, geschweige denn ein Fahrradgeschäft kommt.

Über seine Ausrüstung und die Entscheidung für Pinion sagt Kamran:

Das Material muss ganz schön was aushalten, daher habe ich etwas Wartungsfreies gesucht. Das Stevens P18 Lite mit Pinion Getriebe und Gates Zahnriemen anstelle von Kette ist die perfekte Wahl!

Für mich ist das System perfekt: Ich muss mich um nichts kümmern, das Gewicht sitzt zentral in der Mitte, die ganze Technik ist gekapselt und gut geschützt und auch der Riemen hat keine Probleme mit Schmutz und Staub. Auch die Bandbreite des Pinion ist klasse – ich freue mich sehr, dass das geklappt hat.

 

Kamran vertraut auf unser P1.18 Getriebe – das bietet ihm 18 extrafein abgestufte und tatsächlich nutzbare Gänge. Jeder noch so steile Pass ist somit zu meistern. Das Getriebe sitzt an zentraler Stelle im Rahmen, der Schwerpunkt ist tief und entsprechend lässt sich das Fahrrad gut „handeln“. Überzeugt ist Kamran zudem von der Sorglos-Komponente unserer Schaltung. Dank dem gekapselten Gehäuse ist sie resistent gegen Schmutz und trotzt zähem Schlamm abseits der Fahrstraßen ebenso wie eisigen Temperaturen.

Wie funktioniert eigentlich eine Getriebeschaltung im Fahrrad?

Hier mehr über die Pinion Getriebetechnik erfahren.

"ICH MUSS MICH ZU 100% AUF MEIN MATERIAL VERLASSEN KÖNNEN!"

EIN BLICK ZURÜCK - CYCLING SOUTH AMERICA.

MÄRZ 2016: Argentinien – Unendliche Weiten und abenteuerliches Patagonien

In den ersten Monaten Kamrans Reise sind die Landschaften geprägt von den unglaublichen Weiten der Pampa und den Ausblicken auf die faszinierenden Berglandschaften Patagoniens. Auf Asphaltstraßen kommt Kamran gut voran und macht Bekanntschaft mit weiteren Radreisenden.

  

MAI 2016: Chile – 4500 Kilometer schneebedeckte Gipfel und karge Wüstenlandschaften

Chile ist mit einer Nord-Süd-Ausdehnung das längste Land der Erde. Temperaturen im einstelligen Bereich und der berühmt-berüchtigte Pampas-Wind machen das Vorankommen teilweise sehr mühsam. In Reisegesellschaft von vier Franzosen arbeitet sich Kamran stetig nordwärts.

SEPTEMBER 2016: Bolivien – Salzwüste, hohe Pässe und Andengipfel

Nach fast neun Monaten im Sattel erreicht Kamran die bolivianische Hauptstadt La Paz und hat auf seinem Weg dahin unter anderem einen Pass auf 4.916m über- und die Salzwüste “Salar de Uyuni” durchquert. Inzwischen hat er über 6.000 Kilometer hinter sich gebracht.

  

Er hat sich die Zeit genommen, um über seine Erfahrungen mit dem P1.18 Getriebe zu berichten. Hier den Testbericht lesen.

"SICH ZEIT ZU LASSEN DAUERT."

NOVEMBER 2016: Peru – Kamran knackt die 10.000-Kilometer-Marke

Am 27.11.2016 und 319 Tage nach dem Aufbruch zu seiner Reise zeigt Kamrans Kilometerzähler 10.000 km an. Erreicht wird diese schier unfassbare Zahl am Utcubamba River, Peru. Es verbleiben noch rund 15.000km bis Alaska. Und das Getriebe? Läuft!

  

FEBRUAR 2017: Ecuador – Pazifik-Küste, Anden und tropischer Regenwald

Seit Monaten verbringt Kamran nahezu jeden Tag draußen inmitten einer faszinierenden Kulisse. Auf seinem Stevens P18 Lite bewältigt er Kilometer für Kilometer, Höhenmeter für Höhenmeter und doch genießt er jeden einzelnen Tag seiner Reise und diese ganz besondere Art der Freiheit. In Quito gönnt sich Kamran eine 6-wöchige Pause, um sein Bildmaterial zu bearbeiten und nicht zuletzt Kraft zu tanken. Von Ecuador nach Kolumbien führt die sogenannte “Straße des Todes”, auch bekannt unter “El Trampolin de la muerte”. Als wäre dies nicht schon genug Abenteuer, wird Kamran kurz nach dem Grenzübertritt nach Kolumbien mit einer sehr unschönen Sache konfrontiert: Im Hotel wird sein Laptop gestohlen. Durch den Aufruf über Social Media und die vereinte Unterstützung der kolumbianischen Behörden wird das schier Unmögliche möglich und Kamran erhält sein Laptop mit all seinen wertvollen Bildern und Berichterstattungen zurück!

 

APRIL 2017: Adios Sudamérica, Holà America Central! 

Nach sage und schreibe über 13.000 Kilometern in den Beinen erreicht Kamran einen weiteren Meilenstein auf seiner Tour. Er lässt Südamerika hinter sich. In einem sehr eindrucksvollen Video fasst Kamran die ersten 15 Monate seiner Reise zusammen.

Wer dazu beitragen möchte, dass Kamran seine Reise wie geplant fortsetzen kann, hat über die Fundraising Kampage die Möglichkeit, Kamran zu unterstützen!

Kamrans Bilder, die Route und viele News findet Ihr in seinem Blog unter http://kamranonbike.com/route-ar-ak/ sowie aktuell auf seiner Facebookseite