Adventure Stories

VON ZÜRICH
NACH KAPSTADT

Lukas, Warum Afrika und warum mit dem Fahrrad?

Viele Leute fragen mich das und wenn sie hören, dass ich eine Solo-Reise durch Afrika mache, sind sie schockiert. In der heutigen Welt dominiert die Meinung der Medien die unsere. Viele Leute sagten mir, dass Afrika gefährlich sei, „Geh nicht dorthin, die Leute werden all deine Sachen stehlen, Tiere werden dich nachts angreifen…“ und so weiter. Es gibt viele Mythen über Afrika, die im Kopf der Menschen stecken, doch ich wollte die Vielfalt der Menschen und Kulturen mit eigenen Augen sehen und erleben. Ich glaube, ein Fahrrad ist dafür sehr gut geeignet. Auf der einen Seite ist man der lokalen Bevölkerung sehr nahe, auf der anderen Seite ist man immer noch in der Lage, große Entfernungen an einem einzigen Tag zu überwinden. Außerdem ist das Überqueren der Landgrenzen mit dem Fahrrad sehr einfach und man muss sich keine Sorgen um Zoll und verschiedene Steuern machen.

Eine Fahrradreise durch den afrikanischen Kontinent. Obwohl Lukas Steiner bisher noch keine Tour in einer solchen Dimension begonnen hat, zieht es den 25-jährigen Studenten nun in die Welt. Allein startete der junge Abenteurer im Juni 2018 in Zürich seine Reise. Wir haben mit ihm gesprochen und begleiten Lukas durch Afrika.

„Ich wollte die Vielfalt der Menschen und Kulturen der verschiedenen Länder mit eigenen Augen sehen und erleben.“

EINE REISE IN EINE ANDERE WELT

WAS WAREN DEINE HÄRTESTEN ERFAHRUNGEN?

Davon gab es einige bisher. Im August bin ich im Sudan durch die Sahara gefahren. Bei Temperaturen bis zu 50 Grad Celsius, Sandstürmen und starken Gegenwinden und einem Wasserverbrauch von 15 Litern pro Tag waren die insgesamt 2.000 Kilometer körperlich und geistig eine der abenteuerlichsten Erfahrungen meines Lebens.

Zudem hatte ich ein paar Tage, an denen ich bereits über 125 Kilometern hinausradelte und an einem einzigen Tag mehr als 2.000 Höhenmeter zurücklegte. Das sind lange Tage, 10 bis 11 Stunden Dauerbetrieb. Mit einem voll beladenen Fahrrad, das etwa 60 kg wiegt, hätte ich es ohne mein Pinion Zentralgetriebeantrieb nicht geschafft. Mit den 18 echten Gängen und einer Gesamtübersetzung von 636% werden lange und steile Anstiege überschaubarer und angenehmer.

HATTEST DU BISHER PROBLEME MIT DEINEM GETRIEBE?

Nein, ich hatte bisher keinerlei Probleme mit Pinion. Da ich versuche, den gefährlichen Verkehr oft zu vermeiden, werde ich mit schöner Tierwelt, Landschaft und unberührter Natur belohnt. Das hat jedoch seinen Preis. Die Schotterpisten auf dem afrikanischen Kontinent können sehr anspruchsvoll sein, und vor allem nach einem heftigen Regen. Schlamm, Ton und Sand verstopfen die Räder und machen es unmöglich, sich weiterzubewegen. Aus diesem Grund bin ich sehr glücklich, das VSF TX-1200 mit dem Pinion P1.18 Getriebe in Kombination mit Gates Zahnriemen für mein Abenteuer ausgewählt zu haben. Ich habe mit vielen Tourenradfahrern Kontakt gehabt und viele von ihnen beschweren sich über die wöchentliche Reinigung ihrer Kette, manchmal sogar täglich, je nach Gegend. Besonders nach langen Tagen kann es lästig sein, die Wartung am Abend durchzuführen.

WAS IST MIT DEM GEWICHT?

Für mich ist das Reisen mit dem Fahrrad kein Wettrennen. Während der Fahrt genieße ich die Eindrücke, da spielt das Extra-Kilo des Getriebes keine Rolle. Das Fahrrad fährt sich trotz meiner ganzen Gepäcks wie Zelt, Isomatte, Schlafsack, Kochgeschirr und Bekleidung sehr stabil und gut ausbalanciert. Und das auch, wenn ich je nach Strecke noch bis zu 5 Litern an Trinkwasser zulade.

Eine zuverlässige und starke Ausrüstung ist mir wichtig. Solange die Ausrüstung hält und zuverlässig ist, machen dich ein paar Kilo mehr nur stärker.

GESCHAFFT –
NACH 18.500 Kilometern in Kapstadt

Mai 2019: Im Ziel!Nach 326 Tagen, 18.580 Kilometern und 1.141 Stunden im Sattel erreicht Lukas Kapstadt. Eine Reise einmal quer durch Afrika hinterlässt Eindrücke, welche der junge Schweizer nun erst einmal verarbeiten muss. Es wird seine Zeit dauern, bis ihm seine Erlebnisse richtig bewusst werden. Diejenigen, die ihn vor den Gefahren Afrikas gewarnt haben wird er mit Berichten von atemberaubenden Landschaften und warmherzigen und offenen Menschen und nicht zuletzt mit den Reizen des Kontinents begeistern.

Wir freuen uns, dass unser P1.18 Getriebe Teil dieses Abenteuers war und wir Lukas auf dieser Reise begleiten durften.

Zur Webseite von Lukas

„DIESE REISE WAR DIE WUNDERBARSTE ERFAHRUNG, MEINES LEBENS“

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